Rechtsform

Die Fritz und Margarete Joseph-Stiftung ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Stiftungszweck

Zweck der Stiftung ist es , spastisch gelähmten Kindern zu helfen.

Der Stiftungszweck wird verwirklicht durch

  • unmittelbare Unterstützung spastisch gelähmter Kinder
  • Unterstützung staatlicher Fürsorgestellen und privater Organisationen, die spastisch gelähmte Kinder betreuen

Geschichte

Die Fritz und Margarete Joseph-Stiftung wurde von Frau Margarete Joseph gegründet.

Der Offizier Fritz Joseph wurde am 07.04.1872 geboren. Margarete Joseph geborene Röder wurde am 24.03.1900 geboren. Das Ehepaar Joseph war kinderlos. Fritz Joseph starb am 19.12.1951. Margarete Joseph wurde seine Alleinerbin. Sie errichtete nach dem Tod ihres Ehemanns ein Testament, in dem sie nach ihrem Tod die Gründung einer Stiftung verfügte. Sie gründete auf den Tag ihres Todes die Fritz und Margarete Joseph-Stiftung und bestimmte diese zu ihrer Alleinerbin. Sitz der Stiftung sollte Berlin sein. Zweck der von ihr gegründeten Stiftung bürgerlichen Rechts sollte sein, spastisch gelähmten Kindern zu helfen. Als Vorbild hierfür hatte sie die Paul und Charlotte Kniese Stiftung gewählt. Frau Joseph hatte Verbindung zur Spastikerhilfe und war durch einen Krankheitsfall in der Familie spastisch gelähmten Kindern besonders zugetan. Frau Joseph starb am 05.06.1988. Ihr Grab befindet sich in München auf dem Westfriedhof.

Sie hatte in ihrem Testament den Hausverwalter Joseph Kiwus zum ersten Vorstand der Stiftung eingesetzt. Herr Joseph Kiwus wurde vom Berliner Senat für Justiz und Bundesangelegenheiten hierüber informiert und nahm das Amt an. Die Genehmigung zur Errichtung der Stiftung wurde am 05.11.1990 erteilt. Joseph Kiwus wurde zum ersten Vorstand bestellt. Joseph Kiwus starb am 02.06.1993. Seine Witwe, Mathilde Kiwus, war von ihrem Mann als Ersatzvorstand benannt worden. Sie verzichtete aber auf dieses Amt und schlug Rechtsanwalt und Notar Ulrich Keiper als Nachfolger vor, der die Stiftung bis dahin rechtlich betreut hatte. Ulrich Keiper wurde danach zum Vorstand ernannt.

Förderbedingungen:

Bei Förderanträgen für spastisch behinderte Kinder müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Nachweis der spastischen Erkrankung
  2. ärztliche Empfehlung für die Therapie oder die Beschaffung eines Therapiemittels
  3. Nachweis, dass Sozialhilfeträger oder Krankenkassen die Therapie oder das Therapiemittel nicht finanzieren
  4. Nachweis der Bedürftigkeit
  5. Kostenvoranschlag

            Über eine gemeinnützige Trägerorganisation kann eine Förderung in der Regel nur erfolgen, wenn von dieser Organisation nachgewiesen werden kann, dass die gewährten Mittel einem spastisch gelähmten Kind als Einzelfallzuwendung unmittelbar zukommen.

            Ein Rechtsanspruch auf Zuerkennung oder Fortzahlung einer bereits zuerkannten Unterstützung besteht nicht.

            Spenden:

            Die Stiftung nimmt gerne Spenden entgegen und benennt hierfür auf Anfrage ein Spendenkonto der Stiftung.